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Auch wenn dieser Winter kein Winter war, wer freut sich nicht auf das Frühjahr?

Mit zu den ersten Blühern gehört bei uns eine kleine Crassulacee Tacitus bellus.
Dieses Pflänzchen explodiert geradezu vor Blüten. Der gesamte Blütenstand ist größer als die Pflanze selbst.

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Aber auch unsere Amaryllis wollen nicht zurückstehen. Hier eine kleine Auswahl.

Als erste eine ganz zauberhafte Hybride. Sie nennt sich Petticoat – nicht wahr, dieser Name passt: Wie ein Traum aus Tüll, viel Spitze und roter Bordüre …

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Die meisten der bei uns kultivierten Amaryllis sind gezüchtete Kreuzungen – also Hybriden.
Hier ein Exemplar, bei dem die Naturform noch erkennbar ist. Und sie duftet!!! Ganz süß und weich.

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Nun noch eine Naturform – vor über 25 Jahren aus Südamerika mitgebracht.
Es ist schon erstaunlich, wie alt Amaryllis werden können. Leider gehen sie jedoch meistens vorzeitig ein wegen Krankheit oder Schädlingen.

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Und auch im Freien blüht es schon kräftig, wie dieser Rosmarin in unserer Kräuterecke zeigt.

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Natürlich sind sie auch schon aktiv, unsere Wildbienen.
In der wärmenden Sonne bilden sich eine richtige Wolke um die Nistplätze. Besonders gern werden Schilf- und Bambusabschnitte angenommen. Innerhalb weniger Tage sind alle Röhrchen belegt und dann mit Lehm verschlossen.
Drinnen wächst die neue Generation heran, die im nächsten Jahr rechtzeitig zu Beginn des Frühjahres schlüpfen wird.

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Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Frühling!

Peter

Auch wenn der Winter kein Winter war, wer freut sich nicht auf das Frühjahr?

Mit zu den ersten Blühern gehört bei uns eine kleine Crassula (Tacitus). Dieses Pflänzchen explodiert geradezu vor Blüten. Der gesamte Blütenstand ist größer als die Pflanze selbst.

Aber auch unsere Amaryllis wollen nicht zurückstehen. Hier eine kleine Auswahl.

Als erstes eine ganz zauberhafte Hybride, sie nennt sich Petticoat. Und wie dieser Name passt: Ein Traum aus Tüll, viel Spitze und roter Bordüre …

Die meisten der bei uns kultivierten Amaryllis sind gezüchtete Kreuzungen – also Hybriden. Hier ein Exemplar, bei dem die Naturform noch erkennbar ist. Und sie duftet!!! Ganz süß und weich.

Und nun noch eine Naturform – vor über 25 Jahren aus Südamerika mitgebracht. Es ist doch erstaunlich, wie alt Amaryllis werden können. Meistens gehen sie jedoch vorzeitig ein wegen Krankheit oder Schädlingen.

Doch auch im Freien blüht es schon kräftig, wie dieser Rosmarin in unserer Kräuterecke zeigt.

Und natürlich sind sie auch schon aktiv, unsere Wildbienen. In der wärmenden Sonne bildet sich eine richtige Wolke um die Nistplätze. Besonders gern werden Schilf- und Bambusabschnitte angenommen. Innerhalb weniger Tage sind alle Röhrchen belegt und dann mit Lehm verschlossen. Drinnen wächst die neue Generation heran, die im nächsten Jahr rechtzeitig zum Beginn der Frühjahrsblüte schlüpfen wird.

Alle Fotos auch als Slideshow bei imagelooop.de

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Frühling!

Gottesanbeterinnen, die systematisch zur Ordnung der Fangschrecken (Mantodea) zählen, werden in fast 2000 verschiedene Arten eingeordnet. Die meisten kommen in den Tropen, aber auch in den Subtropen vor. In Deutschland sind sie heutzutage äusserst selten am Kaiserstuhl zu finden.

Ihr seltsames Aussehen sowie ihr Beutefangverhalten machen sie zu sehr interessanten Insekten. Sie lauern oft stundenlang bewegungslos auf Beute, wobei sie ihre Umgebung aufmerksam beobachten. Jede Bewegung in ihrer Nähe verfolgen sie mit ihrem beweglichen Kopf, schleichen sich an und schlagen dann blitzschnell mit ihren Fangarmen zu. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Fliegen, aber auch Heuschrecken, Asseln und andere Kerbtiere werden nicht verschmäht.

Wie sehr oft im Tierreich ist das Weibchen größer als das Männchen – schließlich trägt es tausende Eier in seinem Hinterleib. Dafür können die Männchen fliegen.
Die Lebensdauer ist recht kurz: Die Tiere leben nur wenige Monate, also einen Sommer lang. Die Eier werden in schaumigen, erhärtenden Nestern abgelegt, in denen sie überwintern.

Unter den vielen Arten sind ziemlich exotisch aussehende. Daher ist diese Insektenart recht beliebt bei Vivarianern.
Eine Reihe von Makroaufnahmen – leider keine von mir – ist im Forum für Naturfotografen im Web zu finden http://www.naturfotografen-forum.de/naturforum/naturfotografen/details.php?image_id=17936.

Weiterblättern über das Feld „Nächstes Bild“ (rechts oben).


Überraschung in der Abendstunde

Mitte Februar wimmelte es eines Abends plötzlich in unserer Küche. Zwischen 50 und 100 winzige Tierchen, nicht mal 1 cm lang und recht filigran bevölkerten Wand und Boden. Durch ihre Färbung, ein verwaschenes Beige, waren sie kaum zu sehen. Sie breiteten sich immer weiter aus. Windfang, Kellerabgang, Wohnzimmer hatten einzelne bereits erreicht.Was war geschehen? Was waren das für Tiere? Woher kamen sie in dieser Anzahl mitten in unserem Winter?

Eine lupengestützte Inspektion brachte dann schnell die Lösung: Es waren junge Gottesanbeterinnen – sicher waren auch ein paar männliche Exemplare darunter, also Gottesanbeter/Innen (???). Um dieser Benennungs- Schwierigkeit im folgenden aus dem Weg zu gehen, verwende ich im Blog den lateinischen Namen und spreche von „Mantis“.
Daher also die Schlagzeile: „Mantis-Invasion in der Küche“.

Auch die Frage, woher die Tierchen kamen, war rasch geklärt:
Im Dezember hatten wir wieder mal unsere Beduinenfamilie im südlichen Tunesien besucht. Diese Beduinen haben traditionell seit 100 – 200 Jahren neben ihren Tieren auch Dattel-Plantagen. Im Oktober/November war Dattelernte, und danach werden Tonnen von Datteln von den Frauen in langer und auch mühsamer Handarbeit verlesen und in vier Kategorien sortiert – Dattel für Dattel.
Wir halfen natürlich mit und dabei fiel meiner Frau eine Dattel auf, an der eine Art Wespennest klebte. Diese Kuriosität nahmen wir mit nach Hause, pinnten sie an eine Wand in der Küche – und vergaßen sie.

 

Wie wir jetzt wissen, war das also kein „Wespennest“, sondern das Gelege einer tunesischen Gottesanbeterin.

Für uns war es ganz klar, dass wir möglichst viele der geschlüpften Mantis einsammeln und versorgen mussten. Natürlich sind viele umgekommen, aber so an die 30 bis 40 Exemplare haben wir dann in Notquartieren untergebracht. Selbst zwei Tage später fanden wir noch vereinzelt Wanderer.Der nächste Vormittag stand dann ganz im Zeichen von Futter- und Quartierbeschaffung. Behälter waren das geringste Problem und am schnellsten beschafft. Etwas aufwändiger war es, geeignete Futtertiere zustande zu bringen. Bekanntlich ernähren sich Mantis ausschließlich von Lebendfutter, und die Futtertiere müssen eine adäquate Größe haben.
Zum Glück gibt es ja die berühmte Fruchtfliege (Drosophila melanogaster). Jedes Zoofachgeschäft hat sie und auch manche Terrarianer züchten sie. Also hieß es, die Zoogeschäfte der Umgebung abzuklappern und alte Bekannte um Drosophila zu bitten. Mitten im Winter gibt es natürlich keine Fliegenschwemme, und dann muss man die Fliegen noch ein wenig mästen, damit die Mantis auch gut versorgt werden. Es war also ein paar Tage lang ein bißchen kritisch: Haben wir genügend Futter zur Verfügung und überleben die Mantis diese Zeit? Klar, es gab immer wieder Ausfälle, aber nach zwei Wochen ist ein einigermaßen stabiler Zustand erreicht. Wir haben genügend Drosophila und die Mantis fressen gut. Sie haben kräftig zugelegt und sind mit etwa 15 mm heute fast doppelt so groß wie beim Schlüpfen.

Eine ganz andere Geschichte war die Dokumentation dieses Ereignisses: Endlich hatte ich ein Thema für mein Blog, auf das die Welt schon lange wartet (;-))).Aber es sollte natürlich ein Blog mit Bildern werden, und da gab es dann Frust und Freude dicht beieinander.
Vor zehn, zwanzig Jahren haben wir recht intensiv fotografiert – natürlich analog. Seit ein paar Jahren fotografieren auch wir digital und zwar vorzugsweise bei Familienfeiern, aber auch in Tunesien bei unseren Beduinen. Und nun standen wir unerwartet vor der Situation, diese Winzlinge aufzunehmen. Wer fotografiert, weiß, so etwas ist nicht ganz einfach. Für gute Makroaufnahmen braucht man spezielle Objektive und einiges an Zubehör, auf das der Normalfotograf verzichten kann.

Unsere ersten Bilder mit der normalen Ausrüstung waren auch dementsprechend mäßig (siehe die Bilder oben). Erst als es uns gelang, die alten Makroobjektive aus der Analogzeit mit der modernen Digitalkamera zu kombinieren, waren die Aufnahmen interessant (siehe die Bilder unten). Dabei gingen natürlich alle heute gebräuchlichen Automatikfunktionen wie Autofokus, Blenden- und Zeitübertragung verloren. Die Belichtung zum Beispiel erfolgt nicht mehr TTL, sondern mit einem externen Belichtungsmesser und mit „try and error“. Es ist hochspannend – und das bei einer Schärfentiefe von 1 bis 2 mm!

Richtig altes „Photographieren“ also.

Zur Zeit haben wir noch etwa 15 Mantis, die anderen haben wir an Bekannte weggegeben, so dass das Risiko verteilt ist. Unsere Tierchen sind recht munter und haben einen gesegneten Appetit. Mal sehen, ob wir deshalb wieder in einen Futterengpass hineinlaufen und mal sehen, wie sich alles weiter entwickelt. Vielleicht nehmen wir die Tierchen dann beim nächsten Besuch wieder heim nach Tunesien.(Fortsetzung geplant)

Hello world,

es ist eine verbreitetes Phänomen:
Einerseits will man ja gerne kommunizieren, andererseits quält einen die Frage, was soll ich denn bringen? Was interessiert die Öffentlichkeit denn schon an meinem Alltag?

Doch manchmal hilft das Glück etwas nach:

Ich schreibe gerade an einem Erlebnisbericht – möglicherweise mit Fortsetzungen – mit dem Arbeitstitel

Mantis-Invasion in der Küche

Neugierig geworden? Das glaube ich gerne. Allerdings ist der/das Blog noch in Konzeptstadium, ich bin leider noch nicht fertig geworden – nicht zuletzt wegen des Bildmaterials.

Also akzeptiert mal diese Vorankündigung und gebt mir noch etwas Zeit. DANKE!!!

Hello world.

Aus gegebenem Anlass wünsche ich allen ein gutes und glückliches Jahr 2007.

Was schreibt man nun in ein Blog? Darüber muss ich jetzt erst mal nachdenken.
Bitte habt etwas Geduld – ich melde mich wieder.

Beste Grüße
Peter

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